Hamburg (ots) - Im TV heißt es Castingshow, im Beruf Headhunting. Und im Zeitalter des Headhuntings wird man für den eigenen Traumjob entdeckt - aber wie genau stellt man das eigentlich an? PETRA, das Mode- und Beautymagazin Deutschlands, wollte es genau wissen und sprach für die aktuelle Ausgabe (ab 12.09.2013 am Kiosk) mit drei Top-Experten, dem Headhunter Jürgen Siebert, der Autorin Annette Kinnear ("Headhunting") und dem Researcher Fabian Wiencke. Ihre wichtigsten Tipps:
1. Sag ja zu Social Media: Schreiben Sie sich das Wort "Sichtbarkeit" groß hinter die Ohren - denn ohne Präsenz im Web muss ein Headhunter uns suchen wie ein Privatdetektiv. Um entdeckt zu werden, sollte man sich möglichst öffentlich und, ja, pompös zur Schau stellen. Der Researcher Fabian Wiencke in PETRA: "Gehen Sie zu Xing, LinkedIn, Experteer und Placement24. Das ist unsere erste Wahl bei der Suche."
2. Loslegen: Eine angemessene Aufdringlichkeit ist der neue Chic! Gehen Sie selbst auf die Job-Jagd und rufen Sie einfach an, am besten auf privatem Wege. Ist Ihnen das zu heiß, können Sie sich direkt in Headhunter-Datenbanken einschreiben. Dort vermerkt, werden Sie bei passenden Jobs auf jeden Fall durchgecheckt. Headhunter für den eigenen Bereich kann man ganz einfach suchen: Branche, Stadt, Headhunter.
3. Pimp Your Vita: "Setzen Sie sich öffentlichkeitswirksam in Szene", rät Jürgen Siebert. "Sie können vielleicht vor Entscheidern Ihrer Branche einen spannenden Vortrag halten, damit glänzen und so Ihren Lebenslauf erweitern." Auch eigene Veröffentlichungen, besuchte Fortbildungen und Zusatzqualifikationen verschönern jede werbende Vita.
4. Immer schön freundlich: Wenn auf dem Display eine unbekannte Nummer aufleuchtet, gehen Sie bloß ran! Denn auch Headhunter melden sich per Telefon. Wenn dann tatsächlich ein neuer Job winkt, nicht in Panik geraten. Profis bleiben immer cool. Autorin Annette Kinnear in PETRA: "Auch wenn der Job nicht passt, geben Sie sich offen und fair und sagen Sie klipp und klar, was Sie erwarten. So wird Sie der Headhunter im Hinterkopf behalten." Denn auch hier gilt: Netten Menschen hilft man immer gern.
Mehr Tipps zum Thema "Headhunt me!" ab 12. September 2013 in der
neuen PETRA.
Mittwoch, 11. September 2013
Mittwoch, 4. September 2013
Prozessorwechsel lohnt sich häufig nicht
Hamburg (ots) - Im COMPUTER BILD SPIELE-Test: 14 aktuelle CPUs aller Klassen / Sowohl Intel als auch AMD mit neuen Modellen / Nur geringe Tempovorteile zu den Vorgängern
Schneller, sparsamer, effizienter - das sind die Schlagworte, unter denen AMD und Intel Jahr für Jahr neue Prozessoren auf den Markt bringen. Ob's stimmt, hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD SPIELE geprüft und 14 aktuelle CPUs getestet (Heft 10/2013, jetzt am Kiosk).
Sowohl Intel als auch AMD warten mit neuen Modellen auf: Intel hat seine erst kürzlich vorgestellte vierte Generation der Intel Core i-Reihe unter dem Codenamen "Haswell" völlig neu entwickelt. Bei den Haswells setzt der Hersteller auf mehr Tempo bei geringerem Stromverbrauch, zudem kommen neue HD-Graphics-4600-Chips zum Einsatz - aktuellen Spielen soll das mächtig Dampf machen. AMD wiederum will mit den neuen "Vishera"- und "Richland"-Prozessoren verlorenen Boden gutmachen. Wie bei Intel liegt das Augenmerk außer auf dem Tempo auch auf dem Stromverbrauch. Platz 1 im COMPUTER BILD SPIELE-Test holte Intel mit dem Core i7 4770K (Testergebnis: 1,42): Er arbeitet rasend schnell, ist halbwegs sparsam, jedoch mit einem Verkaufspreis von knapp 310 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Noch schneller war Intels i7 3970X (Testergebnis: 1,48), sein fehlender Grafikchip verwies ihn jedoch auf Platz 2 - und für einen Preis von 950 Euro gibt es auch komplette PCs.
Dass es ohnehin nicht immer ein Prozessor für mehrere Hundert Euro sein muss, zeigte der Alltagstest. Die Experten von COMPUTER BILD SPIELE ließen dazu den bereits für 35 Euro erhältlichen AMD A4-3300 (Testergebnis: 3,86) gegen das beste Mittelklasse-Exemplar Intel Core i5 4670K (Testergebnis: 1,91) für 220 Euro antreten. Das überraschende Ergebnis: AMDs A4 reicht im Alltag für fast alle Anwendungen - von Office-Aufgaben über Bildmontagen in Photoshop bis hin zu Videostreams in Youtube. Nur bei der Videobearbeitung arbeitete Intels neuer Core i5 spürbar schneller und Spiele ließen sich auch mit mehr Details noch flüssig spielen.
Der Test zeigte auch, dass sich ein Prozessorwechsel meist nur für PC-Besitzer mit deutlich älteren Prozessoren lohnt, denn im Vergleich zu ihren direkten Vorgängern machen die Neuen wenig Boden gut: Intels Haswell-CPU Core i7 4770K lief mit Office-Anwendungen und bei der Bearbeitung von Fotos und Videos nicht mal zwei Prozent flotter als der Vorgänger 3770K. AMDs A10-6800K war nur ein Prozent schneller als der "alte" A10-5800K. Immerhin sinkt der Stromverbrauch bei Office- und Internetanwendungen: Bei Intel um 14 Prozent, bei AMD um drei Prozent.
COMPUTER BILD SPIELE im Internet: www.cbspiele.de
Schneller, sparsamer, effizienter - das sind die Schlagworte, unter denen AMD und Intel Jahr für Jahr neue Prozessoren auf den Markt bringen. Ob's stimmt, hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD SPIELE geprüft und 14 aktuelle CPUs getestet (Heft 10/2013, jetzt am Kiosk).
Sowohl Intel als auch AMD warten mit neuen Modellen auf: Intel hat seine erst kürzlich vorgestellte vierte Generation der Intel Core i-Reihe unter dem Codenamen "Haswell" völlig neu entwickelt. Bei den Haswells setzt der Hersteller auf mehr Tempo bei geringerem Stromverbrauch, zudem kommen neue HD-Graphics-4600-Chips zum Einsatz - aktuellen Spielen soll das mächtig Dampf machen. AMD wiederum will mit den neuen "Vishera"- und "Richland"-Prozessoren verlorenen Boden gutmachen. Wie bei Intel liegt das Augenmerk außer auf dem Tempo auch auf dem Stromverbrauch. Platz 1 im COMPUTER BILD SPIELE-Test holte Intel mit dem Core i7 4770K (Testergebnis: 1,42): Er arbeitet rasend schnell, ist halbwegs sparsam, jedoch mit einem Verkaufspreis von knapp 310 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Noch schneller war Intels i7 3970X (Testergebnis: 1,48), sein fehlender Grafikchip verwies ihn jedoch auf Platz 2 - und für einen Preis von 950 Euro gibt es auch komplette PCs.
Dass es ohnehin nicht immer ein Prozessor für mehrere Hundert Euro sein muss, zeigte der Alltagstest. Die Experten von COMPUTER BILD SPIELE ließen dazu den bereits für 35 Euro erhältlichen AMD A4-3300 (Testergebnis: 3,86) gegen das beste Mittelklasse-Exemplar Intel Core i5 4670K (Testergebnis: 1,91) für 220 Euro antreten. Das überraschende Ergebnis: AMDs A4 reicht im Alltag für fast alle Anwendungen - von Office-Aufgaben über Bildmontagen in Photoshop bis hin zu Videostreams in Youtube. Nur bei der Videobearbeitung arbeitete Intels neuer Core i5 spürbar schneller und Spiele ließen sich auch mit mehr Details noch flüssig spielen.
Der Test zeigte auch, dass sich ein Prozessorwechsel meist nur für PC-Besitzer mit deutlich älteren Prozessoren lohnt, denn im Vergleich zu ihren direkten Vorgängern machen die Neuen wenig Boden gut: Intels Haswell-CPU Core i7 4770K lief mit Office-Anwendungen und bei der Bearbeitung von Fotos und Videos nicht mal zwei Prozent flotter als der Vorgänger 3770K. AMDs A10-6800K war nur ein Prozent schneller als der "alte" A10-5800K. Immerhin sinkt der Stromverbrauch bei Office- und Internetanwendungen: Bei Intel um 14 Prozent, bei AMD um drei Prozent.
COMPUTER BILD SPIELE im Internet: www.cbspiele.de
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