Mittwoch, 11. September 2013

Irgendwo da draußen wartet der Superjob

Hamburg (ots) - Im TV heißt es Castingshow, im Beruf Headhunting. Und im Zeitalter des Headhuntings wird man für den eigenen Traumjob entdeckt - aber wie genau stellt man das eigentlich an? PETRA, das Mode- und Beautymagazin Deutschlands, wollte es genau wissen und sprach für die aktuelle Ausgabe (ab 12.09.2013 am Kiosk) mit drei Top-Experten, dem Headhunter Jürgen Siebert, der Autorin Annette Kinnear ("Headhunting") und dem Researcher Fabian Wiencke. Ihre wichtigsten Tipps:

1. Sag ja zu Social Media: Schreiben Sie sich das Wort "Sichtbarkeit" groß hinter die Ohren - denn ohne Präsenz im Web muss ein Headhunter uns suchen wie ein Privatdetektiv. Um entdeckt zu werden, sollte man sich möglichst öffentlich und, ja, pompös zur Schau stellen. Der Researcher Fabian Wiencke in PETRA: "Gehen Sie zu Xing, LinkedIn, Experteer und Placement24. Das ist unsere erste Wahl bei der Suche."

2. Loslegen: Eine angemessene Aufdringlichkeit ist der neue Chic! Gehen Sie selbst auf die Job-Jagd und rufen Sie einfach an, am besten auf privatem Wege. Ist Ihnen das zu heiß, können Sie sich direkt in Headhunter-Datenbanken einschreiben. Dort vermerkt, werden Sie bei passenden Jobs auf jeden Fall durchgecheckt. Headhunter für den eigenen Bereich kann man ganz einfach suchen: Branche, Stadt, Headhunter.

3. Pimp Your Vita: "Setzen Sie sich öffentlichkeitswirksam in Szene", rät Jürgen Siebert. "Sie können vielleicht vor Entscheidern Ihrer Branche einen spannenden Vortrag halten, damit glänzen und so Ihren Lebenslauf erweitern." Auch eigene Veröffentlichungen, besuchte Fortbildungen und Zusatzqualifikationen verschönern jede werbende Vita.

4. Immer schön freundlich: Wenn auf dem Display eine unbekannte Nummer aufleuchtet, gehen Sie bloß ran! Denn auch Headhunter melden sich per Telefon. Wenn dann tatsächlich ein neuer Job winkt, nicht in Panik geraten. Profis bleiben immer cool. Autorin Annette Kinnear in PETRA: "Auch wenn der Job nicht passt, geben Sie sich offen und fair und sagen Sie klipp und klar, was Sie erwarten. So wird Sie der Headhunter im Hinterkopf behalten." Denn auch hier gilt: Netten Menschen hilft man immer gern.

Mehr Tipps zum Thema "Headhunt me!" ab 12. September 2013 in der
neuen PETRA.

Mittwoch, 4. September 2013

Prozessorwechsel lohnt sich häufig nicht

Hamburg (ots) - Im COMPUTER BILD SPIELE-Test: 14 aktuelle CPUs aller Klassen / Sowohl Intel als auch AMD mit neuen Modellen / Nur geringe Tempovorteile zu den Vorgängern

Schneller, sparsamer, effizienter - das sind die Schlagworte, unter denen AMD und Intel Jahr für Jahr neue Prozessoren auf den Markt bringen. Ob's stimmt, hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD SPIELE geprüft und 14 aktuelle CPUs getestet (Heft 10/2013, jetzt am Kiosk).

Sowohl Intel als auch AMD warten mit neuen Modellen auf: Intel hat seine erst kürzlich vorgestellte vierte Generation der Intel Core i-Reihe unter dem Codenamen "Haswell" völlig neu entwickelt. Bei den Haswells setzt der Hersteller auf mehr Tempo bei geringerem Stromverbrauch, zudem kommen neue HD-Graphics-4600-Chips zum Einsatz - aktuellen Spielen soll das mächtig Dampf machen. AMD wiederum will mit den neuen "Vishera"- und "Richland"-Prozessoren verlorenen Boden gutmachen. Wie bei Intel liegt das Augenmerk außer auf dem Tempo auch auf dem Stromverbrauch. Platz 1 im COMPUTER BILD SPIELE-Test holte Intel mit dem Core i7 4770K (Testergebnis: 1,42): Er arbeitet rasend schnell, ist halbwegs sparsam, jedoch mit einem Verkaufspreis von knapp 310 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Noch schneller war Intels i7 3970X (Testergebnis: 1,48), sein fehlender Grafikchip verwies ihn jedoch auf Platz 2 - und für einen Preis von 950 Euro gibt es auch komplette PCs.

Dass es ohnehin nicht immer ein Prozessor für mehrere Hundert Euro sein muss, zeigte der Alltagstest. Die Experten von COMPUTER BILD SPIELE ließen dazu den bereits für 35 Euro erhältlichen AMD A4-3300 (Testergebnis: 3,86) gegen das beste Mittelklasse-Exemplar Intel Core i5 4670K (Testergebnis: 1,91) für 220 Euro antreten. Das überraschende Ergebnis: AMDs A4 reicht im Alltag für fast alle Anwendungen - von Office-Aufgaben über Bildmontagen in Photoshop bis hin zu Videostreams in Youtube. Nur bei der Videobearbeitung arbeitete Intels neuer Core i5 spürbar schneller und Spiele ließen sich auch mit mehr Details noch flüssig spielen.

Der Test zeigte auch, dass sich ein Prozessorwechsel meist nur für PC-Besitzer mit deutlich älteren Prozessoren lohnt, denn im Vergleich zu ihren direkten Vorgängern machen die Neuen wenig Boden gut: Intels Haswell-CPU Core i7 4770K lief mit Office-Anwendungen und bei der Bearbeitung von Fotos und Videos nicht mal zwei Prozent flotter als der Vorgänger 3770K. AMDs A10-6800K war nur ein Prozent schneller als der "alte" A10-5800K. Immerhin sinkt der Stromverbrauch bei Office- und Internetanwendungen: Bei Intel um 14 Prozent, bei AMD um drei Prozent.

COMPUTER BILD SPIELE im Internet: www.cbspiele.de

Mittwoch, 28. August 2013

Ständig unter Strom - Was tun, damit Stress nicht krank macht?

Böblingen (ots) - Stress ist zu einem Massenphänomen geworden - und zu einer der größten Gefahren für die Gesundheit. So kann unter anderem das Herz leiden, wenn Körper und Seele unter Druck stehen: Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass negativer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen kann.

Wie können Betroffene dem Stress und seinen negativen gesundheitlichen Folgen entgehen? "Ein erster wichtiger Schritt ist, die persönlichen Stressauslöser zu erkennen und ein solides Repertoire an stressvermindernden Strategien zu entwickeln, die es ermöglichen, positiver mit Belastungen umzugehen", erklärt die Psychologin Kristina Langosch aus Hamburg. Von der Stress-Expertin entwickelte online-Tests und viele hilfreiche Tipps zum besseren Umgang mit Stress gibt es unter www.stress-schutz.de.

Aber auch der Lebensstil hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie sehr Dauerdruck an der Gesundheit nagt: "Gestresste nehmen sich meist kaum Zeit für gesundes Essen und Sport", sagt Kristina Langosch. Fehlernährung und Bewegungsmangel fördern aber nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern wirken stressverstärkend und mindern auf Dauer die Belastbarkeit. So benötigt der Körper gerade in stressigen Situationen mehr Vitamine und Mineralstoffe, um den hohen Anforderungen gewachsen zu sein.
Insbesondere Magnesium spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle: "Stresshormone verursachen teils erhebliche Verluste an dem Mineralstoff, so dass unter hoher Belastung leicht eine Unterversorgung entstehen kann", erklärt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. Ein Magnesium-Mangel fördere wiederum Stress und seine gesundheitlichen Folgen: Die Ausschüttung und Toxizität der Stresshormone wird verstärkt. Nervosität, Unruhe, nächtliche Wadenkrämpfe und ein Blutdruckanstieg, aber auch Erschöpfung und Abgeschlagenheit zählen zu den typischen Symptomen eines Magnesium-Mangels. Auch am Herzmuskel begünstigt ein Defizit neuromuskuläre Störungen, was sich in Form von Herzrasen oder Rhythmusstörungen äußern kann.

Unter Dauerstress kann es daher sinnvoll sein, die Ernährung durch die Einnahme eines Magnesium-Präparats zu ergänzen. Hier eignen sich organische Magnesium-Verbindungen aus der Apotheke wie das Magnesiumorotat. Die darin enthaltene vitaminähnliche Substanz Orotsäure (Orotat) kann den intrazellulären Energiestoffwechsel in belastenden Situationen verbessern und Magnesium in den Zellen binden. So wirkt sie Verlusten an dem Mineralstoff entgegen. "Außerdem sollte man sich auch im hektischen Alltag immer bewusst Zeit für gesunde Mahlzeiten nehmen", rät die Stress-Expertin Kristina Langosch. Statt Fast-Food sollte Power-Food mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Nüssen, Fisch, fettarmen Milchprodukten und hochwertigen Pflanzenölen auf den Speiseplan.

Montag, 19. August 2013

DAC Stauprognose für den 23. bis 25. August 2013

München (ots) - Urlauber auf dem Heimweg werden am Wochenende nur sehr langsam voran kommen: In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie im Norden der Niederlande enden die Ferien, in Nordrhein-Westfalen ist es ebenfalls in Kürze soweit. Auf den Routen in die Richtung der Urlaubsgebiete ist der größte Ansturm zwar vorüber, dennoch sind auch hier Verzögerungen einzuplanen. Immer noch sind viele Reisende aus Baden-Württemberg und Bayern unterwegs, ebenso wie Urlauber, die nicht an Ferientermine gebunden sind. Auf folgenden Autobahnen drohen laut ADAC längere Staus:

   - A 1 Puttgarden - Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln 
   - A 2 Hannover - Dortmund 
   - A 3 Nürnberg - Frankfurt - Köln 
   - A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden 
   - A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Kassel 
   - A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim 
   - A 7 Flensburg - Hamburg 
   - A 7 Füssen - Würzburg 
   - A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe 
   - A 9 München - Nürnberg 
   - A 19 Rostock - Wittstock 
   - A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach 
   - A 93 Kufstein - Inntaldreieck 
   - A 99 Umfahrung München 
 
Auch im Ausland wird es auf vielen Autobahnen und Reiserouten sehr eng: Nicht nur in Deutschland, sondern auch in etlichen Nachbarländern wie in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien öffnen die Schulen bald wieder ihre Tore.

Über die aktuelle Verkehrslage können sich Urlauber jederzeit im Internet unter www.adac.de/maps oder beim ADAC Info-Service unter der Rufnummer 0 800 5 10 11 12 (Montag bis Samstag 8 bis 20 Uhr) informieren.

Über den ADAC:
Mit über 18 Millionen Mitgliedern ist der "Allgemeine Deutsche Automobil-Club" der zweitgrößte Automobilclub der Welt. Als führender Dienstleister trägt der ADAC wesentlich dazu bei, Hilfe, Schutz und Sicherheit in allen Teilbereichen des mobilen Lebens sicherzustellen. Dabei handelt der ADAC nach dem Leitsatz "Das Mitglied steht im Mittelpunkt!" und überzeugt in erster Linie durch die Kompetenz und Servicebereitschaft seiner Mitarbeiter sowie die Qualität und Fairness seiner Produkte und Dienstleistungen.
Diese Presseinformation finden Sie online unter presse.adac.de. Folgen Sie uns auf Twitter unter twitter.com/motorwelt.

Mittwoch, 14. August 2013

Online-Gamer im eCrime-Fadenkreuz

Bochum (ots) - Online-Gaming liegt voll im Trend, alleine für dieses Jahr sagt PricewaterhouseCoopers einen Umsatz von insgesamt 639 Millionen Euro in Deutschland mit Spielen im Internet voraus. Gamer sind daher ein lukratives Ziel für Cyberkriminelle und die Täter gehen so gezielt auf die Jagd nach den Spiele-Fans. Um ahnungslose Spieler in die Falle zu locken, setzen die Kriminellen auf verschiedene Angriffsmuster, so werden mit Hilfe von Computerschädlingen oder raffinierten Phishing-Seiten ganze Online-Game-Accounts gestohlen. Eine andere Methode sind gefälschte Angebote für digitale Ausrüstungsgegenstände und virtuelles Geld für den digitalen Spiele-Charakter. Im Vorfeld der gamescom in Köln fasst G Data die drei Top-Gefahren für Gamer zusammen und zeigt, wie sie sich dagegen schützen können - für sicheres Gaming im Netz.

"Der Diebstahl und Handel mit Benutzerkonten zu Online-Games ist für Cyberkriminelle ein lukratives Geschäft. Die Täter entwickeln daher spezielle Computerschädlinge, die es auf Benutzerkonten von Online-Spielen abgesehen haben oder setzen auf bewährte Phishing-Methoden", erklärt Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs. "Gamer sollten daher auf eine leistungsstarke Sicherheitslösung setzen, die auch während des Gamings aktiviert ist, alle verfügbaren Programm-Updates installieren und nur auf offizielle Spiele-Patches vom Hersteller vertrauen."

Top-3 Gefahren für Gamer
++ Computerschädlinge - Keylogger & Co.
Cyberkriminelle setzen spezielle Schadprogramme auf die Gamer an, darunter sogenannte Keylogger, mit denen Tastatureingaben und so auch die Zugangsdaten zum Online-Spiel ausgespäht werden. Ein Beispiel: Das Trojanische Pferd Trojan.PWS.OnLineGames.NVI stiehlt Nutzerdaten aus dem installierten Browser und gelangt so u.a. an die Zugangsdaten zum Gaming-Account, wenn diese dort gespeichert sind.
Andere Schädlinge haben es auf den Diebstahl von Lizenzschlüsseln abgesehen. Die sogenannten Stealer suchen die Registry und andere Bereiche auf dem PC gezielt ab und übermitteln die gefundenen Daten an die Server der Datendiebe.

Die erbeuteten Spiele-Accounts und die anderen gestohlenen Daten werden in Untergrund-Marktplätzen verkauft, dabei bringen hochstufige Charaktere mit vielen wertvollen Ausrüstungsgegenständen besonders viel Gewinn ein.

++ Datendiebstahl durch Phishing
Phishing ist ein bewährtes eCrime-Mittel, um an die lukrativen Daten zu kommen. Dabei kommen oft E-Mails zum Einsatz, in denen die Betrüger beispielsweise Probleme mit dem Nutzerkonto vortäuschen und dazu auffordern, die Zugangsdaten auf einer bestimmten Webseite einzugeben.
Diese Seiten sind oft so täuschend echt gestaltet, dass sie optisch vom Original nur schwer zu unterscheiden sind - nur die URL gibt Aufschluss darauf, dass die Seite gefälscht ist. Fällt der E-Mail-Empfänger auf die Nachricht herein, gelangen die wertvollen Informationen geradewegs in die Hände der Cyberkriminellen.

++ Gefälschte Online-Angebote für Spiele-Charaktere, Gegenstände und virtuelle Währung
Online-Betrüger haben es neben Daten auch direkt auf Geld abgesehen. So werden in Online-Verkaufsplattformen und Untergrundforen gezielt Angebote für Gegenstände, virtuelles Geld und teilweise vollständige, hochstufige Spiele-Charaktere eingestellt. Kauft ein Nutzer die angebotene Ware, verliert er den gezahlten Geldbetrag, erhält den gekauften Artikel aber nicht.
Sechs Sicherheitstipps für Online-Gamer
   - Security Software einsetzen: Gamer sollten eine umfangreiche 
     Sicherheitslösung auf ihrem PC installieren, die u.a. auch eine 
     Firewall umfasst und regelmäßig durch Virensignatur-Updates 
     aktualisiert wird. Die Sicherheitslösung sollte permanent 
     aktiviert sein. Daher ist es wichtig, dass die eingesetzte 
     Security Software für das Spielen im Netz optimiert ist.
   - Anwendungen aktuell halten: Alle installierten Programme und das
     Betriebssystem sollten mit Hilfe von Updates immer auf dem 
     aktuellen Stand gehalten werden.
   - Starke Passwörter nutzen: Für alle Online-Benutzerkonten sollten
     sichere Kennwörter gewählt werden, die aus einer Folge von 
     Ziffern, Sonderzeichen und Buchstaben in Groß- und 
     Kleinschreibung bestehen. Kriminelle haben so keine Chance, die 
     Passwörter durch sogenannte Wörterbuchattacken zu knacken. 
     Darüber hinaus sollten Kennwörter nicht im Browser gespeichert 
     und für jedes Konto ein eigenes Passwort gesetzt werden.
   - Vorsicht bei inoffiziellen Patches und Add-Ons: Spieler sollten 
     nur offizielle Updates von den Webseiten der Spiele-Hersteller 
     laden und installieren, da sich ein vermeintliches Update von 
     Drittanbietern auch schnell als Computerschädling entpuppen 
     kann. Auf inoffizielle Add-Ons sollte ebenfalls verzichtet 
     werden, denn hinter den Software-Erweiterungen stecken oft 
     Schadprogramme, die Daten stehlen.
   - Nicht zu viel von sich preisgeben: In den Online-Games sind 
     Spieler im Regelfall nicht unter dem richtigen Namen, sondern 
     unter einem Spitznamen aktiv und bleiben weitgehend anonym. Hier
     sollten es die Gamer vermeiden, zu viele Informationen über sich
     preiszugeben.
   - Mit Kreditkarte bezahlen: Virtuelles Geld oder anderes 
     Gaming-Zubehör sollte nur in offiziellen Online-Spiele-Märkten 
     gekauft werden, da Angebote außerhalb dieser Marktplätze oft 
     gefälscht sind. Für den Bezahlvorgang sollte eine Kreditkarte 
     oder vertrauenswürdige Bezahldienstleister mit Käuferschutz 
     genutzt werden. 

Montag, 12. August 2013

Teure SMS-Grüße nach Russland

Die Sorge vieler Deutscher vor Handy-Betrügern ist berechtigt: Kriminelle haben mittlerweile Mafia-Strukturen ausgebildet und infizieren neuerdings Android-Smartphones massenhaft mit "Toll Fraud" - einer Schadsoftware, die heimlich Textnachrichten an teure Premium-SMS-Dienste verschickt. COMPUTER BILD zeigt, wie das Prinzip funktioniert und wie Sie sich schützen können (Heft 18/2013, ab Samstag erhältlich).

Das Ungewöhnliche ist: Wer mit einer versteckten Einwähl-App abzocken will, muss diese innerhalb kürzester Zeit auf möglichst vielen Smartphones platzieren. Denn ist die Nummer einmal entdeckt, ist der Spuk schnell vorbei. Die Folge: Die Übeltäter haben in Russland regelrechte Mafia-Strukturen mit hunderten Helfern aufgebaut. Nach dem Vorbild von Franchise-Unternehmen kreiert ein Malware-Hauptquartier die Schadsoftware und betreibt die überteuerten Premium-SMS-Nummern. Über einschlägige Webseiten nehmen die Verbrecher dann Kontakt zu interessierten Start-ups auf und stellen diesen einen Programmierbaukasten zur Verfügung. So erstellt jede dieser Affiliates genannten Firmen eine eigene Version des Abzock-Programms und bietet sie auf präparierten Webseiten als MP3-Datei, App oder Film an. Ist die Malware installiert, meldet sie die Kennung der Affiliates ins Hauptquartier. Den Gewinn teilen sich die Betrüger. Besonders skurril: Es existieren sogar Rankings, auf denen die Beteiligten je nach ergaunerter Summe auf- oder absteigen.

Die kalifornische Sicherheitsfirma Lookout hat nach eigenen Angaben 50.000 gefälschte Twitter-Accounts identifiziert, über die die Kriminellen 250.000 Tweets mit Phishing-Links verschickt haben. Lookout hat Twitter über diese Vorgänge informiert, so dass die Accounts inzwischen gelöscht sein sollten.

Keine App installiert sich von allein! COMPUTER BILD rät deshalb, niemals Apps von dubiosen Quellen herunterzuladen. Außerdem sollten die Smartphone-Besitzer in der Geräteverwaltung unbedingt die Option "Installation von Nicht-Market-Apps zulassen" sperren. Wer zudem noch bei seinem Netzanbieter die Premium-SMS-Dienste und Drittanbieter-Rechnungen abstellen lässt, ist auf der sicheren Seite.

Weitere Sicherheitsthemen unter: www.computerbild.de/sicherheitscenter

Freitag, 9. August 2013

Spannungskopfschmerz entsteht im Rücken

Leverkusen (ots) - Eine falsche Haltung fördert Verspannungen und verursacht Spannungskopfschmerzen / Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure unterbricht Schmerzweiterleitung und wirkt effektiv gegen Rücken- und Spannungskopfschmerzen

Beim Autofahren, im Büro oder auf dem Sofa: Die Deutschen verbringen rund sechs Stunden am Tag im Sitzen(1) - dabei gehört langes Sitzen zu den häufigsten Ursachen für Verspannungen. Diese werden vor allem durch eine schlechte Haltung beim Sitzen oder Tragen von schweren Gegenständen verursacht und fördern die Entstehung von Rückenschmerzen. Die Verspannungen können die Schmerzempfindlichkeit der perikranialen Muskulatur erhöhen und Spannungskopfschmerzen auslösen.(2),(3) Das belegt auch eine aktuelle wissenschaftliche Umfrage: 71 Prozent der Betroffenen führen ihre Kopfschmerzen auf Probleme mit dem Bewegungsapparat zurück. Am häufigsten wurden Verspannungen der Rücken- und Nackenmuskulatur sowie eine falsche Köperhaltung als Ursache genannt.(4) Der Zusammenhang zwischen Verspannungen und Kopfschmerzen ist vielen unbekannt, obwohl dies bei etwa der Hälfte der Fälle zutrifft.(5)

Achtung: Verspannungsfallen fördern auch Kopfschmerzen
Besonders im beruflichen Alltag leidet der Rücken: Lange Bürotage mit einer einseitigen Sitzhaltung, eine unpassende Stuhl- oder Tischhöhe, fehlende Bewegung und Stress gehören zu den häufigsten Verspannungsfallen. Genauso kann eine Überlastung der Muskulatur zu Rückenschmerzen führen. "Auch schweres Heben oder das Tragen von hohen Absatzschuhen kann zu einer Überbeanspruchung der Rückenmuskulatur führen", erklärt Dr. Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie. "Durch die Überlastung wird der Muskeltonus und die Schmerzempfindlichkeit erhöht. Das kann Spannungskopfschmerzen begünstigen."(2),(3),(5)

Wie der Schmerz entsteht
Kopfschmerzen vom Spannungstyp gehören zu den häufigsten Kopfschmerzformen: Ungefähr zwei Drittel der Menschen leiden mindestens einmal im Jahr unter dem drückenden, dumpfen, meist beidseitig auftretenden Schmerz.(8),(9) Bei der Entstehung von Spannungskopfschmerzen spielen sogenannte periphere Faktoren wie Verspannungen eine zentrale Rolle. Sie erhöhen die Empfindlichkeit der Muskulatur und verstärken die Schmerzweiterleitung ins Gehirn. Emotionaler Stress kann diesen Effekt noch fördern, indem der Körper Nervenbotenstoffe wie Serotonin und Endorphine ausschüttet. Diese Botenstoffe bewirken eine Öffnung der Schmerzfilter im Gehirn. Dadurch kann der Schmerz nicht mehr gefiltert werden und ungehindert einströmen.

Den Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp und Rückenschmerzen belegt auch eine aktuelle Studie: Die Forscher zeigen, dass Patienten, die oft an Spannungskopfschmerzen leiden, auch öfter über Rückenschmerzen berichten. Demnach verdoppelt der Kopfschmerz vom Spannungstyp sogar das Risiko für häufige Rückenschmerzen.(7) In einem anderen Versuch stimulierten Wissenschaftler die Nackenmuskulatur schmerzhaft und konnten dadurch beweisen, dass der Schmerz im Nacken das zentrale Nervensystem beeinflusste und die Schmerzempfindlichkeit generell anstieg.(3)

Verspannungen aus dem Weg gehen
Verspannungen können zu einem schmerzhaften Problem werden. Sind sie dauerhaft, können sie die Chronifizierung der Spannungskopfschmerzen begünstigen. Regelmäßiger Sport und Bewegung können helfen, Stress abzubauen und Verspannungen langfristig aus dem Weg zu gehen: In einer Forsa-Umfrage gaben 72 Prozent der Befragten an, Sport und Bewegung zu nutzen, um Stress abzubauen.(10) "Einfache Kräftigungs- und Entspannungsübungen können am Schreibtisch durchgeführt werden und die Verspannungen kurzzeitig verbessern - zum Beispiel ist aktives Sitzen wichtig", erklärt Gendolla. "Das heißt, dass man die Haltung und die Sitzposition zwischendurch verändert", so die Neurologin, "langfristig kann die Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur helfen, Rückenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen." Bei akuten Schmerzen ist es wichtig, die Schmerzweiterleitung frühzeitig zu unterbrechen und so die Chronifizierung der Spannungskopfschmerzen zu vermeiden.(11) Der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure wirkt gleich mehrfach gegen Spannungskopfschmerzen: Er unterbricht die Schmerzweiterleitung ins Gehirn und reguliert die Schmerzfilter. So wirkt Aspirin effektiv gegen leichte bis mäßig starke Kopfschmerzen vom Spannungstyp sowie Rückenschmerzen und beugt einer Chronifizierung der Schmerzen vor.(3),(12),(13) Zudem hilft der Wirkstoff auch, die Verspannungen zu lockern und den Rücken schmerzfrei zu halten.(13)

Über Bayer HealthCare Deutschland
Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology & Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

Quellen:
(1) DKV (2012): DKV-Report "Wie gesund lebt Deutschland?" 2012, S.
23.
(2) Bendtsen L, Fernández-de-la-Peñas C (2011): The Role of Muscles
in Tension-Type Headache, Curr Pain Headache Rep, 15:451-458.
(3) Ristic D et al. (2011): Acetylsalicylic acid inhibits
Alpha,Beta-meATP-induced facilitation of neck muscle nociception in
mice - implications for acute treatment of tension-type headache, Eur
J Pharmacol, 673:13-19.
(4) Göbel H (2012): Kopfschmerz vom Spannungstyp, In: Die
Kopfschmerzen, Ursachen, Mechanismen, Diagnostik, Therapie 2012,
Springer Verlag Berlin Heidelberg, 3. Auflage, S. 408. 
(5) Haag G et al (2009): Selbstmedikation bei Migräne und beim
Kopfschmerz vom Spannungstyp. Evidenzbasierte Empfehlungen der
Deutschen Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), der Deutschen
Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Österreichischen
Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG) und der Schweizerischen
Kopfwehgesellschaft (SKG). In: Nervenheilkunde 6:382-397.
(6) Lee CM, Jeon EH, Freivalds A (2001): Biomechanical effects of
wearing high-heeled shoes, Int J Ind Ergon, Vol. 28, 6:321-326.
(7) Yoon MS et al. (2013): Chronic migraine and chronic tension-type
headache are associated with concomitant low back pain: results of
the German Headache Consortium Study, Pain, Vol. 154, 3:484-492.
(8) Linde M et al. (2012): The cost of headache disorders in Europe:
the Eurolight project, Eur J Neurol, 19:703-743.
(9) Jennum P, Jensen R (2002): Sleep and headache, Sleep Med Rev,
6:470-479.
(10) Gangl K, Birkner G (2009): Kundenkompass Stress, Aktuelle
Bevölkerungsbefragung: Ausmaß, Ursachen und Auswirkungen von Stress
in Deutschland, Herausgeber: F.A.Z.-Institut für Management-, Markt-
und Medieninformationen GmbH, Techniker Krankenkasse.
(11) Steiner TJ et al (2003): Aspirin in episodic tension-type
headache: placebo-controlled dose-ranging comparison with
paracetamol. Cephalalgia 2003, 23(1):59-66.
(12) Krøll L, Bendtsen L, Steiner T, Voelker M, Jensen R. The effect
of acetylsalicylic acid on patients with neck pain and tension-type
headache - a pilot study. Cephalalgia 2011; 31(Suppl. 1):167, PS
2-107.
(13) Göbel H et al. Effects of acetylsalicylic acid on sensoric,
motoric and vascular muscle reagibility. Cephalalgia, 2003, 23,
581-762.

Dienstag, 30. Juli 2013

Grillunfälle: So können sie verhindert werden

Köln (ots) - Egal ob im Park, am Strand oder bei einer Gartenparty - im Sommer gehört Grillen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Leider nimmt das Grillvergnügen verhältnismäßig oft einen dramatischen Ausgang. Rund 4.000 Grillunfälle verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin jährlich bundesweit. In den meisten Fällen sind flüssige Brandbeschleuniger der Auslöser. Werden sie auf bereits entzündete Kohle gegossen, kommt es zu gefährlichen Verpuffungen. Ebenso kann eine aufkommende Böe eine Stichflamme entfachen. "In jedem Fall sollte der Grill kippsicher im Windschatten aufgestellt werden", erklärt Michael Jörn, Sicherheitsexperte von TÜV Rheinland, und fügt hinzu: "Sind Kinder anwesend, müssen die Eltern darauf achten, dass die Kleinen mindestens drei Meter vom Grill entfernt spielen."

Vorausschauende Hobbygriller benutzen Schutzhandschuhe, lange Grillzangen und platzieren Löschmittel in Reichweite. "Nicht vergessen: Bei einem Fett-Brand ist Wasser nutzlos. Die Flammen müssen erstickt werden. Das geht am besten mit einer Löschdecke oder unter einem nichtbrennbaren Grilldeckel", so Michael Jörn. Im Weiteren empfiehlt der Experte, beim Verlassen des Grillplatzes darauf zu achten, dass das Feuer wirklich aus ist beziehungsweise die Kohle mit einer Grillhaube abzudecken. Je nach Windrichtung besteht sonst die Gefahr einer Rückentzündung.

Laut Michael Jörn können Grillunfälle durch korrektes Verhalten zu 100 Prozent vermieden werden. Kommt es doch zu einer Verbrennung, ist schnelle Hilfe gefragt. Dr. Wiete Schramm ist Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland und ergänzt: "Kleiderbrände müssen sofort gelöscht werden. Entweder die Flammen mit Wasser übergießen, mit einer Decke ersticken oder das Opfer auf dem Boden rollen." Kleinflächige Verbrennungen können zur Schmerzlinderung sofort unter fließendes Wasser gehalten und gekühlt werden. Eiskaltes Wasser unter 15 ºC ist nicht geeignet, da es im Gegenzug Erfrierungen verursachen kann. Ein Arzt ist nach eigenem Ermessen aufzusuchen. Sind die Verbrennungen allerdings größer als eine Handfläche oder haben sich sogar Brandblasen gebildet, ist der Arztbesuch ein Muss. "Wichtig ist es, die Brandblasen keinesfalls aufzustechen, da es sonst leicht zu einer Infektion kommen kann", so Dr. Wiete Schramm. Auch Hausmittel wie Öl, Butter oder Margarine sind laut der TÜV Rheinland-Expertin absolut tabu. Das enthaltene Fett macht alles noch viel schlimmer, da es die Hitze in der Verbrennung hält.

Montag, 29. Juli 2013

Urlaubsgrüße an Einbrecher: Facebook-Posts zeigen, wo es etwas zu holen gibt

Saarbrücken (ots) - Mein Hotel, mein Strand, meine Urlaubsbekanntschaft: Vor allem junge Deutsche senden heute ihre Grüße aus den Ferien via Facebook oder Twitter in die Welt. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage von CosmosDirekt nutzen mehr als zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen soziale Netzwerke auch im Urlaub. Wer jedoch Bilder oder Nachrichten vom Ferienort ins Netz stellt, sendet auch eine Botschaft an mögliche Einbrecher.

Das Foto vom Traumstrand schnell auf Facebook hochladen. Auch die Online-Community soll sehen, wie entspannt der Urlaub ist. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der deutschen Urlauber nutzen laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt auf Reisen soziale Netzwerke. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 67 Prozent.(1) Doch nicht nur Freunde und Bekannte freuen sich über Posts oder Twitter-Kurznachrichten. Auch immer mehr Kriminelle recherchieren in Social-Media-Netzwerken oder via Suchmaschinen nach Personen, die auf Reisen sind. So haben sie leichtes Spiel beim Einbruch in die leer stehenden Wohnungen und Häuser. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt, gibt Tipps, damit es bei der Rückkehr aus der Sonne kein böses Erwachen gibt.

Bei Posts Detailangaben vermeiden
Genaue Angaben zur Urlaubszeit oder zum Aufenthaltsort haben in Social-Media-Netzwerken nichts zu suchen - allzu leicht können sie von Kriminellen missbraucht werden. "Viele Reisende unterschätzen das Risiko, dass ihre Online-Profile, beispielsweise auf Facebook, ausgespäht werden", sagt Bernd Kaiser. "Urlaubsfotos sollten lieber nach der Heimkehr gepostet oder via E-Mail direkt an Freunde und Verwandte gesendet werden."

Eigenes Profil für Suchmaschinen verbergen
Persönliche Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ können Kriminelle mithilfe der Google-Suche ohne große Probleme ausfindig machen. Ähnlich verhält es sich mit standortbezogenen Diensten wie Yelp und Foursquare, bei denen man in Restaurants und Bars für alle sichtbar eincheckt. Mit wenigen Klicks kann diese meist voreingestellte Öffentlichkeitsfunktion deaktiviert werden. Wichtig zu wissen: Das persönliche Profil ist danach noch ein paar Tage im Netz sichtbar - Google passt die Einstellungen erst zeitverzögert an. "User sollten diese Sicherheitseinstellungen daher am besten noch vor Abreise in den Urlaub vornehmen", sagt Bernd Kaiser.

Freundschaftsanfragen wörtlich nehmen
Freundschaftsanfragen sind - wie der Name schon sagt - Anfragen von Freunden. Kontaktanfragen von fremden Personen sollten daher auf keinen Fall bestätigt werden. Unbekannte haben auf privaten Profilen nichts zu suchen. Die Gefahr vor Missbrauch und Datenspionage ist zu groß. Tipp: Wer möglicherweise den Überblick über seine Freunde verliert, kann mithilfe von Listen Licht ins Chaos bringen. Mit ihnen kann man auch bewusst entscheiden, wer die Posts auf Facebook oder Google+ sehen soll - und wer nicht.

Wenn doch etwas passiert: Polizei und Versicherer verständigen
Erholt aus den Ferien zurück - und dann ist die Wohnung ausgeräumt: ein Albtraum für jeden Urlauber. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Einbruchdiebstahl, muss schnellstmöglich die Polizei und im Anschluss daran auch der Versicherer verständigt werden. "Im Falle eines Einbruchs ersetzt die Hausratversicherung die Schäden", so Bernd Kaiser. "Die Versicherung übernimmt beispielsweise die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet Reparaturen an aufgebrochenen Fenstern und Türen." Wichtig: Die Spuren des Einbruchs sollten auf keinen Fall beseitigt werden, um die Arbeit der Polizei nicht zu erschweren.
(1) Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, März 2013. Bundesweit wurden 1.001 Personen befragt, die in diesem Jahr verreisen wollen. Das hier dargestellte Ergebnis bezieht sich auf die Befragten, die das Internet auch im Urlaub nutzen (48 Prozent).

Quelle: http://www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-social-media-urlaub

Freitag, 26. Juli 2013

Warum Tramper in Australien stehen bleiben und man in Indien nie mit links isst

Stuttgart (ots) - Magazin Reader's Digest gibt zur Reisezeit wichtige Tipps, welche Sitten in anderen Ländern zu beachten sind

Sommerzeit ist Reisezeit. Aber welche Benimmregeln gelten in anderen Ländern, was sollte man vermeiden, was hingegen wird vom Gast erwartet? Das Magazin Reader's Digest widmet sich in seiner August-Ausgabe unter dem Motto "Andere Länder, andere Sitten" diesem Thema und gibt wertvolle Tipps über andere Kulturen und Gewohnheiten.

So ist es in Spanien absolut unüblich, beim Betreten des Hauses die Schuhe auszuziehen. Wer kleinen Kindern gerne über den Kopf streichelt, darf das zum Beispiel in Italien tun, aber nicht in Indien und anderen asiatischen Ländern, weil dort laut buddhistischer Lehre der Kopf als Sitz der Seele verehrt wird. Urlauber, die nach China verreisen, dürfen im Restaurant durchaus schmatzen und schlürfen, sollten aber tunlichst vermeiden, sich im Beisein anderer am Tisch die Nase zu schnäuzen.

Die Alternative: Auf die Toilette gehen oder hochziehen. Apropos Restaurant: In Indien ist es unüblich, beim Essen die linke Hand zu benutzen, weil sie traditionell nur zur Körperhygiene eingesetzt wird und deshalb als schmutzig gilt. Wenn es nach dem Essen ans Zahlen geht, sollte man in Frankreich beachten, dass Restaurantrechnungen nie getrennt bezahlt werden. Entweder einer übernimmt alles oder der Gesamtbetrag wird durch die Anzahl der Personen geteilt, die am Tisch saßen.

Vorsicht ist laut Reader's Digest auch geboten, wenn es um Rituale bei der Begrüßung in fremden Ländern geht. Während ein Satz wie "Gut schaust du aus" in Deutschland, der Türkei oder Großbritannien völlig unverfänglich ist, sollte man ihn in Österreich nicht benutzen. Der Grund: Die Formulierung wird dort gleichgesetzt mit der Aussage, dass jemand zugenommen hat. Vorsicht ist auch geboten, wenn es um Mitbringsel geht. In Mexiko ist es ein Tabu, als Gast dem Gastgeber rote Rosen mitzubringen, weil die dort nur als Grabschmuck verwendet werden. Auch in China gilt: Blumen kommen auf den Friedhof. Wer eingeladen ist, bringt lieber Pralinen mit. In Russland ist es ein "no go", dem Gast Messer zu überreichen. Diese stehen für Krieg oder Trennung. Und noch eine wichtige Geste sollten sich Reisende merken: Während in den meisten Ländern der Welt der hochgereckte Daumen als Zeichen der Zustimmung gesehen wird, bedeutet er in Australien genau das Gegenteil und steht für "Mach, dass du wegkommst." Tramper sollten sich deshalb auf dem fünften Kontinent nicht wundern, wenn sie mit dieser Geste am Straßenrand stehen bleiben.