Köln (ots) - Egal ob im Park, am Strand oder bei einer Gartenparty -
im Sommer gehört Grillen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Leider
nimmt das Grillvergnügen verhältnismäßig oft einen dramatischen
Ausgang. Rund 4.000 Grillunfälle verzeichnet die Deutsche Gesellschaft
für Verbrennungsmedizin jährlich bundesweit. In den meisten Fällen sind
flüssige Brandbeschleuniger der Auslöser. Werden sie auf bereits
entzündete Kohle gegossen, kommt es zu gefährlichen Verpuffungen. Ebenso
kann eine aufkommende Böe eine Stichflamme entfachen. "In jedem Fall
sollte der Grill kippsicher im Windschatten aufgestellt werden", erklärt
Michael Jörn, Sicherheitsexperte von TÜV Rheinland, und fügt hinzu:
"Sind Kinder anwesend, müssen die Eltern darauf achten, dass die Kleinen
mindestens drei Meter vom Grill entfernt spielen."
Vorausschauende
Hobbygriller benutzen Schutzhandschuhe, lange Grillzangen und
platzieren Löschmittel in Reichweite. "Nicht vergessen: Bei einem
Fett-Brand ist Wasser nutzlos. Die Flammen müssen erstickt werden. Das
geht am besten mit einer Löschdecke oder unter einem nichtbrennbaren
Grilldeckel", so Michael Jörn. Im Weiteren empfiehlt der Experte, beim
Verlassen des Grillplatzes darauf zu achten, dass das Feuer wirklich aus
ist beziehungsweise die Kohle mit einer Grillhaube abzudecken. Je nach
Windrichtung besteht sonst die Gefahr einer Rückentzündung.
Laut
Michael Jörn können Grillunfälle durch korrektes Verhalten zu 100
Prozent vermieden werden. Kommt es doch zu einer Verbrennung, ist
schnelle Hilfe gefragt. Dr. Wiete Schramm ist Gesundheitsexpertin bei
TÜV Rheinland und ergänzt: "Kleiderbrände müssen sofort gelöscht werden.
Entweder die Flammen mit Wasser übergießen, mit einer Decke ersticken
oder das Opfer auf dem Boden rollen." Kleinflächige Verbrennungen können
zur Schmerzlinderung sofort unter fließendes Wasser gehalten und
gekühlt werden. Eiskaltes Wasser unter 15 ºC ist nicht geeignet, da es
im Gegenzug Erfrierungen verursachen kann. Ein Arzt ist nach eigenem
Ermessen aufzusuchen. Sind die Verbrennungen allerdings größer als eine
Handfläche oder haben sich sogar Brandblasen gebildet, ist der
Arztbesuch ein Muss. "Wichtig ist es, die Brandblasen keinesfalls
aufzustechen, da es sonst leicht zu einer Infektion kommen kann", so Dr.
Wiete Schramm. Auch Hausmittel wie Öl, Butter oder Margarine sind laut
der TÜV Rheinland-Expertin absolut tabu. Das enthaltene Fett macht alles
noch viel schlimmer, da es die Hitze in der Verbrennung hält.
Dienstag, 30. Juli 2013
Montag, 29. Juli 2013
Urlaubsgrüße an Einbrecher: Facebook-Posts zeigen, wo es etwas zu holen gibt
Saarbrücken (ots) - Mein Hotel, mein Strand, meine
Urlaubsbekanntschaft: Vor allem junge Deutsche senden heute ihre Grüße
aus den Ferien via Facebook oder Twitter in die Welt. Laut einer
aktuellen forsa-Umfrage von CosmosDirekt nutzen mehr als zwei Drittel
der 18- bis 29-Jährigen soziale Netzwerke auch im Urlaub. Wer jedoch
Bilder oder Nachrichten vom Ferienort ins Netz stellt, sendet auch eine
Botschaft an mögliche Einbrecher.
Das Foto vom Traumstrand schnell auf Facebook hochladen. Auch die Online-Community soll sehen, wie entspannt der Urlaub ist. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der deutschen Urlauber nutzen laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt auf Reisen soziale Netzwerke. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 67 Prozent.(1) Doch nicht nur Freunde und Bekannte freuen sich über Posts oder Twitter-Kurznachrichten. Auch immer mehr Kriminelle recherchieren in Social-Media-Netzwerken oder via Suchmaschinen nach Personen, die auf Reisen sind. So haben sie leichtes Spiel beim Einbruch in die leer stehenden Wohnungen und Häuser. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt, gibt Tipps, damit es bei der Rückkehr aus der Sonne kein böses Erwachen gibt.
Bei Posts Detailangaben vermeiden
Genaue Angaben zur Urlaubszeit oder zum Aufenthaltsort haben in Social-Media-Netzwerken nichts zu suchen - allzu leicht können sie von Kriminellen missbraucht werden. "Viele Reisende unterschätzen das Risiko, dass ihre Online-Profile, beispielsweise auf Facebook, ausgespäht werden", sagt Bernd Kaiser. "Urlaubsfotos sollten lieber nach der Heimkehr gepostet oder via E-Mail direkt an Freunde und Verwandte gesendet werden."
Eigenes Profil für Suchmaschinen verbergen
Persönliche Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ können Kriminelle mithilfe der Google-Suche ohne große Probleme ausfindig machen. Ähnlich verhält es sich mit standortbezogenen Diensten wie Yelp und Foursquare, bei denen man in Restaurants und Bars für alle sichtbar eincheckt. Mit wenigen Klicks kann diese meist voreingestellte Öffentlichkeitsfunktion deaktiviert werden. Wichtig zu wissen: Das persönliche Profil ist danach noch ein paar Tage im Netz sichtbar - Google passt die Einstellungen erst zeitverzögert an. "User sollten diese Sicherheitseinstellungen daher am besten noch vor Abreise in den Urlaub vornehmen", sagt Bernd Kaiser.
Freundschaftsanfragen wörtlich nehmen
Freundschaftsanfragen sind - wie der Name schon sagt - Anfragen von Freunden. Kontaktanfragen von fremden Personen sollten daher auf keinen Fall bestätigt werden. Unbekannte haben auf privaten Profilen nichts zu suchen. Die Gefahr vor Missbrauch und Datenspionage ist zu groß. Tipp: Wer möglicherweise den Überblick über seine Freunde verliert, kann mithilfe von Listen Licht ins Chaos bringen. Mit ihnen kann man auch bewusst entscheiden, wer die Posts auf Facebook oder Google+ sehen soll - und wer nicht.
Wenn doch etwas passiert: Polizei und Versicherer verständigen
Erholt aus den Ferien zurück - und dann ist die Wohnung ausgeräumt: ein Albtraum für jeden Urlauber. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Einbruchdiebstahl, muss schnellstmöglich die Polizei und im Anschluss daran auch der Versicherer verständigt werden. "Im Falle eines Einbruchs ersetzt die Hausratversicherung die Schäden", so Bernd Kaiser. "Die Versicherung übernimmt beispielsweise die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet Reparaturen an aufgebrochenen Fenstern und Türen." Wichtig: Die Spuren des Einbruchs sollten auf keinen Fall beseitigt werden, um die Arbeit der Polizei nicht zu erschweren.
(1) Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, März 2013. Bundesweit wurden 1.001 Personen befragt, die in diesem Jahr verreisen wollen. Das hier dargestellte Ergebnis bezieht sich auf die Befragten, die das Internet auch im Urlaub nutzen (48 Prozent).
Quelle: http://www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-social-media-urlaub
Das Foto vom Traumstrand schnell auf Facebook hochladen. Auch die Online-Community soll sehen, wie entspannt der Urlaub ist. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der deutschen Urlauber nutzen laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt auf Reisen soziale Netzwerke. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 67 Prozent.(1) Doch nicht nur Freunde und Bekannte freuen sich über Posts oder Twitter-Kurznachrichten. Auch immer mehr Kriminelle recherchieren in Social-Media-Netzwerken oder via Suchmaschinen nach Personen, die auf Reisen sind. So haben sie leichtes Spiel beim Einbruch in die leer stehenden Wohnungen und Häuser. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt, gibt Tipps, damit es bei der Rückkehr aus der Sonne kein böses Erwachen gibt.
Bei Posts Detailangaben vermeiden
Genaue Angaben zur Urlaubszeit oder zum Aufenthaltsort haben in Social-Media-Netzwerken nichts zu suchen - allzu leicht können sie von Kriminellen missbraucht werden. "Viele Reisende unterschätzen das Risiko, dass ihre Online-Profile, beispielsweise auf Facebook, ausgespäht werden", sagt Bernd Kaiser. "Urlaubsfotos sollten lieber nach der Heimkehr gepostet oder via E-Mail direkt an Freunde und Verwandte gesendet werden."
Eigenes Profil für Suchmaschinen verbergen
Persönliche Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Google+ können Kriminelle mithilfe der Google-Suche ohne große Probleme ausfindig machen. Ähnlich verhält es sich mit standortbezogenen Diensten wie Yelp und Foursquare, bei denen man in Restaurants und Bars für alle sichtbar eincheckt. Mit wenigen Klicks kann diese meist voreingestellte Öffentlichkeitsfunktion deaktiviert werden. Wichtig zu wissen: Das persönliche Profil ist danach noch ein paar Tage im Netz sichtbar - Google passt die Einstellungen erst zeitverzögert an. "User sollten diese Sicherheitseinstellungen daher am besten noch vor Abreise in den Urlaub vornehmen", sagt Bernd Kaiser.
Freundschaftsanfragen wörtlich nehmen
Freundschaftsanfragen sind - wie der Name schon sagt - Anfragen von Freunden. Kontaktanfragen von fremden Personen sollten daher auf keinen Fall bestätigt werden. Unbekannte haben auf privaten Profilen nichts zu suchen. Die Gefahr vor Missbrauch und Datenspionage ist zu groß. Tipp: Wer möglicherweise den Überblick über seine Freunde verliert, kann mithilfe von Listen Licht ins Chaos bringen. Mit ihnen kann man auch bewusst entscheiden, wer die Posts auf Facebook oder Google+ sehen soll - und wer nicht.
Wenn doch etwas passiert: Polizei und Versicherer verständigen
Erholt aus den Ferien zurück - und dann ist die Wohnung ausgeräumt: ein Albtraum für jeden Urlauber. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Einbruchdiebstahl, muss schnellstmöglich die Polizei und im Anschluss daran auch der Versicherer verständigt werden. "Im Falle eines Einbruchs ersetzt die Hausratversicherung die Schäden", so Bernd Kaiser. "Die Versicherung übernimmt beispielsweise die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet Reparaturen an aufgebrochenen Fenstern und Türen." Wichtig: Die Spuren des Einbruchs sollten auf keinen Fall beseitigt werden, um die Arbeit der Polizei nicht zu erschweren.
(1) Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, März 2013. Bundesweit wurden 1.001 Personen befragt, die in diesem Jahr verreisen wollen. Das hier dargestellte Ergebnis bezieht sich auf die Befragten, die das Internet auch im Urlaub nutzen (48 Prozent).
Quelle: http://www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-social-media-urlaub
Freitag, 26. Juli 2013
Warum Tramper in Australien stehen bleiben und man in Indien nie mit links isst
Stuttgart (ots) - Magazin Reader's Digest gibt zur Reisezeit wichtige Tipps, welche Sitten in anderen Ländern zu beachten sind
Sommerzeit ist Reisezeit. Aber welche Benimmregeln gelten in anderen Ländern, was sollte man vermeiden, was hingegen wird vom Gast erwartet? Das Magazin Reader's Digest widmet sich in seiner August-Ausgabe unter dem Motto "Andere Länder, andere Sitten" diesem Thema und gibt wertvolle Tipps über andere Kulturen und Gewohnheiten.
So ist es in Spanien absolut unüblich, beim Betreten des Hauses die Schuhe auszuziehen. Wer kleinen Kindern gerne über den Kopf streichelt, darf das zum Beispiel in Italien tun, aber nicht in Indien und anderen asiatischen Ländern, weil dort laut buddhistischer Lehre der Kopf als Sitz der Seele verehrt wird. Urlauber, die nach China verreisen, dürfen im Restaurant durchaus schmatzen und schlürfen, sollten aber tunlichst vermeiden, sich im Beisein anderer am Tisch die Nase zu schnäuzen.
Die Alternative: Auf die Toilette gehen oder hochziehen. Apropos Restaurant: In Indien ist es unüblich, beim Essen die linke Hand zu benutzen, weil sie traditionell nur zur Körperhygiene eingesetzt wird und deshalb als schmutzig gilt. Wenn es nach dem Essen ans Zahlen geht, sollte man in Frankreich beachten, dass Restaurantrechnungen nie getrennt bezahlt werden. Entweder einer übernimmt alles oder der Gesamtbetrag wird durch die Anzahl der Personen geteilt, die am Tisch saßen.
Vorsicht ist laut Reader's Digest auch geboten, wenn es um Rituale bei der Begrüßung in fremden Ländern geht. Während ein Satz wie "Gut schaust du aus" in Deutschland, der Türkei oder Großbritannien völlig unverfänglich ist, sollte man ihn in Österreich nicht benutzen. Der Grund: Die Formulierung wird dort gleichgesetzt mit der Aussage, dass jemand zugenommen hat. Vorsicht ist auch geboten, wenn es um Mitbringsel geht. In Mexiko ist es ein Tabu, als Gast dem Gastgeber rote Rosen mitzubringen, weil die dort nur als Grabschmuck verwendet werden. Auch in China gilt: Blumen kommen auf den Friedhof. Wer eingeladen ist, bringt lieber Pralinen mit. In Russland ist es ein "no go", dem Gast Messer zu überreichen. Diese stehen für Krieg oder Trennung. Und noch eine wichtige Geste sollten sich Reisende merken: Während in den meisten Ländern der Welt der hochgereckte Daumen als Zeichen der Zustimmung gesehen wird, bedeutet er in Australien genau das Gegenteil und steht für "Mach, dass du wegkommst." Tramper sollten sich deshalb auf dem fünften Kontinent nicht wundern, wenn sie mit dieser Geste am Straßenrand stehen bleiben.
Sommerzeit ist Reisezeit. Aber welche Benimmregeln gelten in anderen Ländern, was sollte man vermeiden, was hingegen wird vom Gast erwartet? Das Magazin Reader's Digest widmet sich in seiner August-Ausgabe unter dem Motto "Andere Länder, andere Sitten" diesem Thema und gibt wertvolle Tipps über andere Kulturen und Gewohnheiten.
So ist es in Spanien absolut unüblich, beim Betreten des Hauses die Schuhe auszuziehen. Wer kleinen Kindern gerne über den Kopf streichelt, darf das zum Beispiel in Italien tun, aber nicht in Indien und anderen asiatischen Ländern, weil dort laut buddhistischer Lehre der Kopf als Sitz der Seele verehrt wird. Urlauber, die nach China verreisen, dürfen im Restaurant durchaus schmatzen und schlürfen, sollten aber tunlichst vermeiden, sich im Beisein anderer am Tisch die Nase zu schnäuzen.
Die Alternative: Auf die Toilette gehen oder hochziehen. Apropos Restaurant: In Indien ist es unüblich, beim Essen die linke Hand zu benutzen, weil sie traditionell nur zur Körperhygiene eingesetzt wird und deshalb als schmutzig gilt. Wenn es nach dem Essen ans Zahlen geht, sollte man in Frankreich beachten, dass Restaurantrechnungen nie getrennt bezahlt werden. Entweder einer übernimmt alles oder der Gesamtbetrag wird durch die Anzahl der Personen geteilt, die am Tisch saßen.
Vorsicht ist laut Reader's Digest auch geboten, wenn es um Rituale bei der Begrüßung in fremden Ländern geht. Während ein Satz wie "Gut schaust du aus" in Deutschland, der Türkei oder Großbritannien völlig unverfänglich ist, sollte man ihn in Österreich nicht benutzen. Der Grund: Die Formulierung wird dort gleichgesetzt mit der Aussage, dass jemand zugenommen hat. Vorsicht ist auch geboten, wenn es um Mitbringsel geht. In Mexiko ist es ein Tabu, als Gast dem Gastgeber rote Rosen mitzubringen, weil die dort nur als Grabschmuck verwendet werden. Auch in China gilt: Blumen kommen auf den Friedhof. Wer eingeladen ist, bringt lieber Pralinen mit. In Russland ist es ein "no go", dem Gast Messer zu überreichen. Diese stehen für Krieg oder Trennung. Und noch eine wichtige Geste sollten sich Reisende merken: Während in den meisten Ländern der Welt der hochgereckte Daumen als Zeichen der Zustimmung gesehen wird, bedeutet er in Australien genau das Gegenteil und steht für "Mach, dass du wegkommst." Tramper sollten sich deshalb auf dem fünften Kontinent nicht wundern, wenn sie mit dieser Geste am Straßenrand stehen bleiben.
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