Mittwoch, 28. August 2013

Ständig unter Strom - Was tun, damit Stress nicht krank macht?

Böblingen (ots) - Stress ist zu einem Massenphänomen geworden - und zu einer der größten Gefahren für die Gesundheit. So kann unter anderem das Herz leiden, wenn Körper und Seele unter Druck stehen: Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass negativer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen kann.

Wie können Betroffene dem Stress und seinen negativen gesundheitlichen Folgen entgehen? "Ein erster wichtiger Schritt ist, die persönlichen Stressauslöser zu erkennen und ein solides Repertoire an stressvermindernden Strategien zu entwickeln, die es ermöglichen, positiver mit Belastungen umzugehen", erklärt die Psychologin Kristina Langosch aus Hamburg. Von der Stress-Expertin entwickelte online-Tests und viele hilfreiche Tipps zum besseren Umgang mit Stress gibt es unter www.stress-schutz.de.

Aber auch der Lebensstil hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie sehr Dauerdruck an der Gesundheit nagt: "Gestresste nehmen sich meist kaum Zeit für gesundes Essen und Sport", sagt Kristina Langosch. Fehlernährung und Bewegungsmangel fördern aber nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern wirken stressverstärkend und mindern auf Dauer die Belastbarkeit. So benötigt der Körper gerade in stressigen Situationen mehr Vitamine und Mineralstoffe, um den hohen Anforderungen gewachsen zu sein.
Insbesondere Magnesium spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle: "Stresshormone verursachen teils erhebliche Verluste an dem Mineralstoff, so dass unter hoher Belastung leicht eine Unterversorgung entstehen kann", erklärt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. Ein Magnesium-Mangel fördere wiederum Stress und seine gesundheitlichen Folgen: Die Ausschüttung und Toxizität der Stresshormone wird verstärkt. Nervosität, Unruhe, nächtliche Wadenkrämpfe und ein Blutdruckanstieg, aber auch Erschöpfung und Abgeschlagenheit zählen zu den typischen Symptomen eines Magnesium-Mangels. Auch am Herzmuskel begünstigt ein Defizit neuromuskuläre Störungen, was sich in Form von Herzrasen oder Rhythmusstörungen äußern kann.

Unter Dauerstress kann es daher sinnvoll sein, die Ernährung durch die Einnahme eines Magnesium-Präparats zu ergänzen. Hier eignen sich organische Magnesium-Verbindungen aus der Apotheke wie das Magnesiumorotat. Die darin enthaltene vitaminähnliche Substanz Orotsäure (Orotat) kann den intrazellulären Energiestoffwechsel in belastenden Situationen verbessern und Magnesium in den Zellen binden. So wirkt sie Verlusten an dem Mineralstoff entgegen. "Außerdem sollte man sich auch im hektischen Alltag immer bewusst Zeit für gesunde Mahlzeiten nehmen", rät die Stress-Expertin Kristina Langosch. Statt Fast-Food sollte Power-Food mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Nüssen, Fisch, fettarmen Milchprodukten und hochwertigen Pflanzenölen auf den Speiseplan.

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